Was kann ich als Kunde mit rechtlichen Schritten gegen ein Photovoltaikunternehmen erreichen?

Disclaimer: Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar und ersetzt keine Beratung durch einen Rechtsanwalt.

30.08.2023 PV-Retter

Viele PV-Kunden in Deutschland erwägen, rechtliche Schritte gegen Photovoltaikunternehmen einzuleiten.

Die Entscheidung, in eine Photovoltaikanlage zu investieren, ist eine bedeutende und nachhaltige Investition in die Zukunft. Leider gibt es Fälle, in denen Kunden unerwartete Probleme mit ihren Photovoltaikunternehmen erleben. In solchen Situationen können rechtliche Schritte ratsam sein, um Ihre Rechte zu schützen und Ihre Investition zu sichern. In diesem Artikel wird PV-Retter die möglichen Ergebnisse von rechtlichen Schritten gegen Photovoltaikunternehmen untersuchen. Hierbei berichten wir aus der Praxis unserer Partneranwälte, die diese oder vergleichbare Ergebnisse für ihre Mandanten erreichen.

1. Abfindung / Schadensersatz

Wenn Ihr Photovoltaikunternehmen die im Vertrag vereinbarten Leistungen nicht erfüllt hat, kann ein Anwalt für Sie möglicherweise Schadensersatz oder eine Abfindung geltend machen. Dies kann Ihnen helfen, finanzielle Verluste auszugleichen.

Zudem entstehen vielen Kunden Schäden durch verspätete Inbetriebnahme der Anlage. Oft müssen bereits die ersten Kreditraten getilgt werden, während die Anlage noch gar nicht läuft. Dann zahlt der Kunde die Raten und seine bisherigen Stromkosten parallel. Auch hier muss im Einzelfall von einem Anwalt geprüft werden, ob Schadensersatzansprüche bestehen.

 

2. Fertigstellung / Reparatur der Anlage

Rechtliche Schritte mithilfe eines Anwalts können auch dazu führen, dass Ihr Photovoltaikunternehmen oder dessen Partnerbetriebe die Installation fertigstellen oder notwendige Reparaturen durchführen müssen, um die Anlage ordnungsgemäß in Betrieb zu nehmen.

Möglicherweise kann ein spezialisierter Anwalt auch die Fertigstellung durch einen anderen Betrieb erreichen. 

3. Rückforderung der geleisteten Anzahlung

Wenn Ihr Photovoltaikunternehmen die vereinbarten Leistungen nicht erbringt und Sie bereits eine Anzahlung geleistet haben, haben Sie möglicherweise Anspruch auf die Rückforderung dieser Gelder. Auch dieser Fall muss individuell mit einem Anwalt geprüft werden.

4. Kostensenkung bei Problemen oder geplatzten Verbauterminen:

In einigen Fällen können rechtliche Schritte dazu führen, dass Ihr Photovoltaikunternehmen die Kosten senken muss, wenn es zu Problemen oder Verzögerungen beim Bau kommt. Dies kann Ihnen helfen, finanzielle Belastungen zu reduzieren.

5. Übernahme der Kosten durch den PV-Betrieb:

In bestimmten Situationen kann Ihr Photovoltaikunternehmen verpflichtet sein, die Kosten für die Fertigstellung Ihrer Anlage durch einen unserer PV-Retter Partnerbetriebe zu übernehmen, wenn die ursprüngliche Installation nicht erfolgreich war.

6. Rückforderung von Geldern bei Minderleistung:

Wenn Ihre Photovoltaikanlage nicht die erwartete Leistung erbringt oder die vereinbarten Standards nicht erfüllt, können rechtliche Schritte auch dazu führen, dass Sie Gelder zurückerhalten, um den Wertverlust auszugleichen.

Das PV-Retter Fazit

Die rechtlichen Schritte gegen Photovoltaikunternehmen können verschiedene Ergebnisse haben, die dazu beitragen, Ihre Investition zu schützen und sicherzustellen, dass Ihre Photovoltaikanlage ordnungsgemäß funktioniert. Es ist wichtig, einen Anwalt oder Fachmann für erneuerbare Energien zu konsultieren, um Ihre spezielle Situation zu bewerten und die besten Schritte für Sie zu ermitteln. Lassen Sie Ihren Anspruch gern kostenlos durch einen der PV-Retter Partneranwälte prüfen, um mögliche Schritte besser einschätzen zu können.